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Liebe Freund*innen,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu, die Lichter werden wärmer, die Tage ruhiger – und unser letzter Newsletter des Jahres findet seinen Weg zu dir. Wir haben noch einmal viele spannende Infos für dich gesammelt: Wir werfen einen Blick auf das, was wir in diesem Jahr erreichen konnten, und geben dir einen ersten Vorgeschmack auf die Projekte, die dich 2026 erwarten: von Langzeitdiensten bis Workcamps. Natürlich darf auch unser Spendenaufruf zum Jahresende nicht fehlen – ein wichtiger Beitrag, damit wir unser Engagement weiterführen können. Außerdem erfährst du, wann unsere Geschäftsstelle über den Jahreswechsel eine Pause einlegt. Also: Mach es dir mit einer heißen Tasse Tee gemütlich, gönn dir einen Moment der Ruhe – und lass dich von unseren Neuigkeiten inspirieren. Viel Freude beim Lesen!

 

Inhalt

1.   Weihnachtszeit ist Spendenzeit
2.   Einsatzstellen für Freiwillige gesucht…
3.   … und für internationale Workcamps

4.   Mit dem SCI für ein Jahr raus
5.   Welterbe pflegen im Mittelrheintal
6.   Fotografie trifft Umweltschutz
7.   Island – einzigartig!
8.   Reisanbau in Japan
9.   Vorbereitung für Projekte im Globalen Süden
10. Recht der Kinder auf Bildung
11. Sommercamps ab März online
12. Online-Infostunde zur Workcamp-Leitung
13. Pssst, weitersagen!
14. Gemeinsam fürs Moor
15. Geschichte freigeschaufelt

16. Rückblick auf das EPM 
17. Jahresbericht 2024 – jetzt zum Download
18. Grenzen achten – Unterstützung bekommen
19. Danke für vielfältige Unterstützung!
20. Der SCI macht Winterpause…

 

1 Weihnachtszeit ist Spendenzeit
Austausch gelingt nur in einem verlässlichen Netzwerk!

Die UN haben das kommende Jahr zum Internationalen Jahr der Freiwilligen erklärt – ein wichtiges Zeichen der Anerkennung auch unserer Arbeit. Seit über 100 Jahren engagieren sich junge Menschen über den SCI in internationalen Projekten für Frieden, Solidarität und Verständigung. Damit dieses Engagement möglich bleibt, braucht es jedoch gut organisierte Strukturen und ausreichende finanzielle Mittel. Aktuell steht der internationale SCI vor großen finanziellen Problemen: Wichtige Fördergelder sind weggebrochen, das Sekretariat in Antwerpen musste seine Personalkosten stark kürzen. Trotzdem droht für 2026 ein hohes Defizit. Ohne zusätzliche Unterstützung geraten zentrale Strukturen des weltweiten Netzwerks in Gefahr. Daher bittet der SCI in seinem Weihnachtsmailing um Spenden, um seine über 100-jährige Friedensarbeit lebendig zu halten. Unsere Bankverbindung findest du auf unserer Website - oder du überweist direkt online!

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2 Einsatzstellen für Freiwillige gesucht…
Unterstützung für ein Jahr und mehr

Wir suchen engagierte gemeinnützige Einrichtungen, die Lust haben, ein oder zwei junge Freiwillige aus dem Globalen Süden für 12 bis 18 Monate aufzunehmen. Unsere Freiwilligen sind in der Regel zwischen 22 und 28 Jahre alt, studieren oder haben bereits einen Hochschulabschluss und bringen i.d.R. langjährige ehrenamtliche Erfahrung mit. Sie kommen mit großer Motivation nach Deutschland, um sich aktiv einzubringen, neue Perspektiven einzunehmen und mit ihrer Arbeitskraft ein Projekt zu unterstützen. Rückmeldungen aus bisherigen Einsätzen zeigen: Ein solcher Freiwilligendienst ist für beide Seiten eine wertvolle Bereicherung! Da wir mit langen Vorlaufzeiten planen, freuen wir uns, wenn Einrichtungen schon jetzt ihr Interesse an einer Aufnahme ab 2027 melden. Mehr Infos für Einsatzstellen haben wir auf unserer Website bereitgestellt. Bei Fragen oder Interesse steht Astrid Böhmerl jederzeit gerne zur Verfügung.

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3 … und für internationale Workcamps
Arbeitseinsätze für internationale Gruppen

Du hast eine Idee für ein Projekt, bei dem junge Menschen gemeinsam etwas bewegen können? Wir sind auf der Suche nach neuen Kooperationen und laden Organisationen, Vereine, Kommunen oder Initiativen ein, gemeinsam mit dem SCI und internationalen Freiwilligen spannende und sinnstiftende Workcamps zu realisieren. Ob sozial, kulturell, handwerklich, kreativ oder im Umweltbereich – wichtig ist, dass es etwas zum Anpacken, Lernen und Zusammenarbeiten gibt. Unsere Workcamps bringen motivierte Teilnehmende zusammen, die mit Energie, Ideen und Offenheit Projekte voranbringen. Wenn du Flächen, Werkstätten, Themen oder Vorhaben hast – oder jemanden kennst, der*die dafür begeisterungsfähig ist – freuen wir uns auf deine Nachricht an Claudia Tramontana. Lass uns gemeinsam ein starkes Zeichen für Frieden und internationale Verständigung setzen!

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4 Mit dem SCI für ein Jahr raus
Mach was für dich und andere!

In diesem Sommer sind 41 junge Menschen voller Vorfreude, Neugier und wohl auch mit einem etwas mulmigen Gefühl aufgebrochen, um für ein Jahr ein Projekt im Ausland mit einem Freiwilligeneinsatz zu unterstützen. Inzwischen haben sie sich eingelebt und lernen jeden Tag etwas dazu – über ihre Einsatzstelle, über ihr Gastland und über sich selbst. Wenn dich auch ein solches Auslandsjahr reizt, dann solltest du schon jetzt mit den Vorbereitungen starten. Wir entsenden Freiwillige in Projekte unserer Partner in Afrika, Amerika, Asien und Europa. Es gibt unterschiedliche Einsatzfelder: Du kannst mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder dein handwerkliches Geschick ausprobieren. Du kannst zum Umweltschutz beitragen oder Menschen mit Behinderung im Alltag begleiten. Mehr gibt es auf unserer Website mit den ausführlichen Projektbeschreibungen zu entdecken. Dein erster Schritt zum Auslandsjahr ist deine Anmeldung für eines unserer Infoseminare. Du kannst zwischen zwei Terminen wählen: 20. bis 22. Februar in Detmold oder 20. bis 22. März in Würzburg. Alles über das Bewerbungsverfahren findest du ebenfalls auf unserer Website. Gerne kannst du dich mit deinen Fragen an Svenja Fischer wenden.

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5 Welterbe pflegen im Mittelrheintal
Vom 15. bis zum 27. März in Kaub am Rhein

In der Spring School im Oberen Mittelrheintal tauchst du direkt in die faszinierende Welt des UNESCO-Welterbes ein. Dich erwarten inspirierende Vorträge zu Natur- und Kulturlandschaften, spannende Einblicke in Biodiversität und Weinbau sowie echte Hands-on-Einsätze: Du baust Trockenmauern, pflegst Streuobstwiesen und stärkst wertvolle Lebensräume. Exkursionen durch das eindrucksvolle Rheintal, gemeinsamer Austausch und viel frische Luft machen die zwei Wochen zu einer unvergesslichen Erfahrung. Wenn du Lust hast, Natur zu schützen, Neues zu lernen und draußen aktiv zu werden, ist diese Spring School genau das Richtige für dich – in unserer Datenbank findest du mehr Infos und du kannst dich direkt anmelden. Wichtig: Bewerbungsschluss ist der 15. Januar!

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6 Fotografie trifft Umweltschutz
Island im Frühjahr entdecken

Du fotografierst gerne und möchtest mehr über Themen wie Klimawandel, Abfallmanagement und Nachhaltigkeit lernen? Wir stellen dir hier keine klassischen Workcamps vor, sondern Lern- und Austausch-Workshops rund um die Themen Umwelt und Fotografie. Du wirst – abhängig vom Wetter – lokale Umwelt- und Naturschutzprojekte kennen lernen, Outdoor-Pflegearbeiten durchführen, eine Ausstellung über die lokale Fauna und Flora oder ein isländisches Kulturmuseum besuchen. Während du die Stadt erkundest, wirst du die Theorie der Fotografie in die Praxis umzusetzen und deine kreativen Fähigkeiten zur Bildgestaltung entwickeln. Die besten Fotos werden am Ende in einer Online-Ausstellung präsentiert. Für die Monate April bis Juni sind mehrere dieser zehntägigen Workshops in Reykjavik auf der Datenbank ausgeschrieben.

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7 Island – einzigartig!
Arbeiten in der Natur vom 23. Juni bis zum 4. Juli

Die dünn besiedelte Halbinsel Snæfellsnes im Westen Islands vereint auf kleinstem Raum all die faszinierenden Facetten, für die das Land berühmt ist. Dieses Workcamp findet in der kleinen Hafenstadt Grundarfjörður statt – umgeben von beeindruckender Natur. Gemeinsam werden die Freiwilligen Bäume pflanzen, die Vegetation pflegen, Wanderwege instand setzen und in der Stadt Zäune und Spielgeräte an der örtlichen Schule oder im Kindergarten reparieren und frisch streichen. Die Arbeiten tragen direkt zum Schutz der Artenvielfalt bei und machen die Landschaft widerstandsfähiger gegen Wind und Erosion. Die gepflegten Wege ermöglichen es Besucher*innen, diese atemberaubenden Gebiete zu erleben, ohne die Natur zu belasten. Die Arbeiten sind zwar anspruchsvoll und erfordern eine gute Grundkondition – aber sie bieten auch die Chance, wirklich etwas zu bewegen und Island aus einer einzigartigen Perspektive zu erleben. Hast du Lust, dich auf ein Abenteuer einzulassen? Dann wirf einen Blick auf die Infos in der Datenbank und melde dich an!

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8 Reisanbau in Japan
Vom 1. bis zum 13. Juni mit anpacken 

Maki ist eine von fünf Gemeinschaften, in denen Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen zusammenkommen – darunter Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen, Naturliebhaber*innen, Großstädter*innen auf der Suche nach einem einfacheren Leben und alle, die Landwirtschaft wieder unmittelbar erleben möchten. Hier werden Tiere gehalten und Gemüse ökologisch angebaut – im Einklang mit der Natur und im gegenseitigen Miteinander. Maki hat eine besondere Geschichte: In den 1970er Jahren war es ein verlassenes Dorf, bis engagierte Menschen es Schritt für Schritt wiederbelebt haben. Lange lebten hier mehr als zehn Bewohner*innen, doch in den letzten Jahren ist die Gemeinschaft kleiner geworden. Umso wichtiger sind nun Freiwillige, die dabei helfen, die Häuser zu erhalten, die Tiere zu versorgen und die landwirtschaftliche Arbeit fortzuführen. Gerade im Juni wird jede helfende Hand gebraucht, um die Reisaussaat rechtzeitig zu schaffen. Deine Unterstützung kann einen echten Unterschied machen – für die Gemeinschaft, für die Natur und vielleicht auch für dich selbst. Über die Datenbank kannst du dich anmelden. Mehr Camps in Japan findest du ebenfalls auf der Datenbank.

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9 Vorbereitung für Projekte im Globalen Süden
Am 10. und 11. Januar online

Du hast Lust an einem internationalen Workcamp in Asien, Afrika, Süd- oder Mittelamerika teilzunehmen? Oder für zwei bis fünf Monate dort einen Freiwilligendienst zu machen? Dann melde dich für das Online-Vorbereitungsseminar im Januar an. Es wird um soziale (Un)Gerechtigkeit gehen, um Interkulturalität und Privilegien – und über die Möglichkeiten, über den SCI einen solchen Einsatz zu vermitteln. Außerdem werden ehemaligen Freiwillige von ihren Erfahrungen berichten. Unser Seminarteam freut sich auf ein spannendes Programm und einen guten Austausch. Anmelden kannst du dich bis zum 5. Januar bei Carla Sperandio, die auch gerne deine Nachfragen beantwortet.

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10 Recht der Kinder auf Bildung
Camp vom 23.10. bis zum 7.11.2026 in Tansania

Sport eröffnet Chancen: Dieses Projekt auf Mafia Island, einer kleinen Insel südlich von Sansibar, stärkt Kinder und Jugendliche dabei, Zugang zu Bildung zu finden und wichtige Fähigkeiten zu entwickeln. Inklusive Angebote wie angepasste Fußballspiele, Basketball für gemischte Gruppen oder Tanz- und Leichtathletikstunden fördern Fairplay, Mut und Teamgeist. Kreative Workshops – etwa Malen, Trommeln oder kleine Theaterprojekte – stärken zusätzlich das Selbstvertrauen. Die Freiwilligen im Workcamp werden solche Aktivitäten für Kinder verschiedener Altersstufen entwickeln und anleiten, damit jedes Kind Freude, Teilhabe und neue Lernwege entdecken kann. Für das Camp kannst du dich über unsere Datenbank anmelden. Dort findest du auch weitere Workcamps in Tansania. Für mehr Informationen zu Vorbereitung und Finanzierung wende dich gerne an Carla Sperandio.

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11 Sommercamps ab März online
Hunderte Workcamps in zig Ländern

Du überlegst sicher schon jetzt, was du im kommenden Sommer machen kannst. Wenn du ein sinnvolles Projekt unterstützen möchtest und ein anderes Land aus neuer Perspektive erfahren möchtest, wenn dir das Zusammenleben und -arbeiten in einer internationalen Gruppe spannend erscheint, dann wäre ein Workcamp beim SCI genau die richtige Entscheidung. Während des Sommers gibt es Hunderte solcher Freiwilligeneinsätze zur Auswahl: Kinder in einem Sprachcamp begleiten, Umweltschutzarbeiten in einem Naturschutzgebiet, Sanierung eines Sportplatzes, Renovierung eines Seminarhauses, archäologische Arbeiten rund um eine Burg, Freizeitgestaltung mit Menschen mit Behinderungen… So vielfältig wie die Arbeitsprojekte, so unterschiedlich sind die Menschen, die du treffen und mit denen du Freundschaften über das Workcamp hinaus schließen kannst. Die meisten Sommerprojekte findest du ab März auf unserer Workcampdatenbank. Also: Öfters mal vorbeischauen, ob du dein Wunschcamp schon findest.

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12 Online-Infostunde zur Workcamp-Leitung
Reinschnuppern am 28. Januar um 18 Uhr

Für 2026 möchten wir dich wieder auf die Leitung unserer internationalen Workcamps aufmerksam machen: Als Campleitung bist du das Bindeglied zwischen den internationalen Freiwilligen und den Projektpartnern vor Ort, z.B. an Gedenkstätten, in ökologischen oder sozialen Projekten. Im Team mit einer zweiten Person regst du die Gruppe zur Selbstorganisation an und machst als Freiwillige im Projekt mit. Eine Campleitung qualifiziert dich für viele Bereiche im Leben – du erweiterst internationale und sprachliche Kompetenzen, stärkst deinen Teamgeist, wirst Organisationstalent und gewinnst neue Perspektiven. Natürlich bieten wir dafür auch eine gründliche Schulung an. Du möchtest mehr erfahren? Dann melde dich für die Online-Infostunde ab 18 Uhr am Mittwoch, den 28. Januar, bei Britta Lang-Azizi.

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13 Pssst, weitersagen!
Drei- bis viermonatiger Freiwilligendienst in Deutschland

Kennst du jemanden mit Interesse, internationale Gruppen zu leiten und Gemeinschaft zu gestalten? Wir suchen Freiwillige aus Deutschland oder dem europäischen Ausland, die im Sommer mehrere internationale Workcamps in Deutschland leiten. Vielleicht möchte dein*e Freund*in für ein paar aktive Monate nach Deutschland kommen? Die Campleitung begleitet Gruppen von Freiwilligen in gemeinnützigen Projekten und stärkt den internationalen Austausch. Der Einsatz beginnt mit einer vorbereitenden Schulung. Zwischen den Camps gibt es ausreichend Pausen. Unterkunft, Versicherung, Verpflegungs- und Reisegeld sind inklusive. Voraussetzungen: mindestens 18 Jahre alt, gute Englischkenntnisse und Erfahrung in Gruppenarbeit oder Freiwilligenprojekten. Initiativ-Bewerbungen nimmt Britta Lang-Azizi entgegen.

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14 Gemeinsam fürs Moor
Erfolgreiche Kooperation geht weiter

Kräftig angepackt haben die Freiwilligen beim Workcamp Hands-On Climate Action: Restore the Moor! zum Herbstbeginn. Sie entfernten invasive Pflanzen, pflegten Moorflächen und stärkten so die CO2-speichernde Kraft des Gebiets. Besonders spannend war der Tag mit Freiwilligen des NABU und engagierten Menschen aus der Region, an dem Ideen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft wurden. Zwischen praktischer Arbeit, Exkursionen und Zeit in der Natur konnten alle lernen und erleben, wie wertvoll intakte Moore für Klima und Umwelt sind. Die erstmalige Kooperation mit der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz wird fortgeführt – es lohnt sich, unsere Workcampdatenbank im Blick zu behalten und selbst Teil des nächsten Camps zu werden!

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15 Geschichte freigeschaufelt
Freiwillige zwischen Kelle, Pinsel und Erinnerung

Im Mai dieses Jahres haben zwölf junge Freiwillige aus Europa beim Work- und Studycamp in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Spuren der Vergangenheit freigelegt – archäologisch und emotional. Wie fühlt es sich an, Geschichte mit eigenen Händen erfahrbar zu machen? Welche Geschichten treten dabei zutage? Die Campgruppe wurde von der Journalistin Eva Gutensohn begleitet. Ihr Beitrag auf Radio Dreyeckland unter dem Titel Geschichte freischaufeln nimmt dich mit ins Camp und zeigt, wie Erinnerung lebendig wird. Jetzt anhören! Außerdem findest du auf der Seite von Radio Dreyeckland ein Interview mit der Projektreferentin des SCI, Tanja Michalczyk, zur Geschichte des SCI und zur Zusammenarbeit mit Gedenkstätten. 

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16 Common Ground beim EPM 
Internationale Saisonauswertung in Bonn 

Beim Exchange Platform Meeting (EPM) Ende September trafen sich über 50 Vertreter*innen von SCI-Zweigen und Partnerorganisationen aus aller Welt in Bonn. Eine Woche lang werteten sie die vergangene Workcamp-Saison aus, planten kommende Projekte und tauschten sich zur Zukunft der internationalen Jugend- und Friedensarbeit aus. Unter dem Thema Common Ground standen gemeinsame Werte, globale Konflikte und aktuelle Herausforderungen für Aktivismus und Freiwilligenarbeit im Mittelpunkt. In offenen, respektvollen Diskussionen wie z.B. zum Krieg in Israel und Palästina zeigte sich der starke Zusammenhalt im SCI-Netzwerk. Das EPM machte deutlich: Unterschiedliche Perspektiven dürfen nebeneinanderstehen, und unser gemeinsames Engagement für Frieden und Solidarität verbindet uns. Mehr zum EPM findest du auf der Website des internationalen SCI.  

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17 Jahresbericht 2024 – jetzt zum Download
Friedensarbeit zum Nachlesen

Ein letzter Blick zurück ins vergangene Jahr: 2024 war für uns ein ereignisreiches und intensiv bewegtes Jahr. In unserem jetzt veröffentlichten Jahresbericht blicken wir zurück – mit einer vielfältigen Zusammenschau unserer Arbeit, zahlreichen spannenden Einblicken und vielen Daten und Fakten über Workcamps, Langzeitdienste, Bildungsarbeit und Finanzen. Besonders inspirierend sind die persönlichen Geschichten: Eine Campleiterin berichtet von ihren Erlebnissen in Berge, eine Teilnehmerin erzählt von ihrem Camp in der Gedenkstätte Nordhausen, und Langzeitfreiwillige geben Einblicke in ihr Leben als Gäste in Deutschland und im Ausland. So wird sichtbar, wie vielfältig und lebendig Friedensarbeit sein kann. Die gedruckte Broschüre ist zwar bereits vergriffen – aber du kannst den Jahresbericht ab sofort bequem von unserer Website herunterladen. Wir wünschen dir viel Freude beim Lesen und Entdecken!

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18 Grenzen achten – Unterstützung bekommen
Awareness: damit sich alle sicher und wohl fühlen

Auf dem letzten Herbstfest haben wir mit Teilnehmenden über das Thema Awareness diskutiert und einen Prozess gestartet. Diskriminierung oder (sexualisierte) Gewalt sollen keinen Platz im SCI haben – und dennoch bleiben Vorfälle oft unbemerkt. Der Workcamp-Bereich hat inzwischen ein eigenes erstes Awareness-Konzept, das es Freiwilligen und Campleiter*innen ermöglicht, Probleme anzusprechen und Unterstützung zu bekommen. In dieser Saison gab es zwei Fälle, die gezeigt haben, wie wichtig es ist, sich diesem Thema zu widmen und darauf vorbereitet zu sein. In einem Krisengespräch und einem Zoom-Treffen konnte den betroffenen Personen gut geholfen werden; in einem Fall wurde sogar der Projektpartner einbezogen. Alle Infos zum Awareness-Konzept im Workcamp-Bereich findest du auf unserer Awareness-Infoseite.

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19 Danke für vielfältige Unterstützung!
Ein Jahr voller Taten und Worte

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns – wir möchten die Gelegenheit nutzen, allen von Herzen zu danken, die unsere Arbeit unterstützt haben. Ihr Engagement, ihre Mitarbeit und ihre Spenden haben es möglich gemacht, dass wir gemeinsam zahlreiche Projekte realisieren konnten. Unser besonderer Dank gilt den lokalen Partner*innen, die unermüdlich daran arbeiten, die Vision einer solidarischen, gerechteren Welt zu verwirklichen. Sie alle sind für uns eine wertvolle Quelle der Inspiration und Motivation. Ob durch Taten oder Worte, mit einem finanziellen Beitrag oder durch eine Teilnahme an unseren Programmen – wir haben eine Menge Unterstützung erfahren. Das macht uns sehr dankbar. Auch du, liebe Leserin, lieber Leser, bist in unseren Dank inbegriffen. Wir freuen uns sehr, dass du dich für unsere Arbeit interessierst und unsere Angebote weiterträgst. Vielleicht bist du in Zukunft bei dem einen oder anderen Projekt dabei?

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20 Der SCI macht Winterpause…
… und der nächste Newsletter erscheint im Februar

Das Team des SCI verabschiedet sich in die wohlverdienten Weihnachtsferien. Vom 24. Dezember bis zum 4. Januar bleibt unser Büro geschlossen. Ab dem 5. Januar sind wir wieder wie gewohnt für dich da und freuen uns auf Anfragen zu spannenden Projekten und Workcamps im neuen Jahr. Den nächsten Newsletter gibt es dann erst wieder im Februar. Wir wünschen dir schöne Feiertage, erholsame Stunden mit deinen Liebsten und einen guten Rutsch ins Jahr 2026! Wir freuen uns auf ein neues Jahr voller Begegnungen und Engagement!

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Wir hoffen, dir hat unser Newsletter gefallen und wir konnten dich auf ein paar spannende Ideen bringen. Gerne würden wir dich in einem unserer Projekte begrüßen! Falls du Fragen, Kritik oder Anregungen hast, kannst du dich natürlich an uns wenden. Ruf uns einfach unter 0228 - 212086 an oder schreibe uns eine E-Mail.

Hinweis zum Datenschutz

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